Das Rokkor 1.2/58 ist berühmt für das weiche und cremige Bokeh und für die geringe Neigung zur Überstrahlung bei Offenblende. Dabei zeichnet das Rokkor in der Schärfeebene recht scharf und farbkräftig.

Leider kann das Rokkor nicht ohne einen Umbau auf EOS an der Canon verwendet werden, dieser Umbau lohnt jedoch in jedem Fall.

Die Bildergebnisse, die ich bisher mit dem Rokkor erzielen konnte, erfüllen im wesentlichen meine hoch gesteckten Erwartungen. Es ist ein Objektiv für ganz spezielle Anwendungen: Restlicht, Freistellung, Portrait. Und da macht es seine Sache sehr gut. Für die Totale empfiehlt sich eine Abblendung auf 5.6 oder 8, der optimale Entfernungsbereich liegt bei 1 bis 10 Meter.

In seiner Klasse stellt das Rokkor eine Referenz dar. Allerdings bedarf es einiger Erfahrung und Ruhe bei der Arbeit, um optimale Ergebnisse erzielen zu können. Wenn die Bedingungen stimmen, erhält man sehr gute Ergebnisse. Selbst aktuelle lichtstarke Objektive wie das Canon 1.2/50 L erreichen diese Bildqualität wohl kaum.
 

Minolta Rokkor 1.2/58

Freitag, 28. August 2009

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