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    <title>Manuelle Objektive</title>
    <link>http://www.manuelle-objektive.de/mf/manuelle_objektive/manuelle_objektive.html</link>
    <description>Manuelle Objektive, also meist alte Objektive mit Festbrennweite oder auch Zoom, geben dem Fotografen die höchst mögliche Freiheit bei der Gestaltung eines Motivs, aber auch die größte Verantwortung zum Gelingen einer Fotografie in die Hand: den richtigen Schärfepunkt muss der Fotograf bei der Aufnahme selbst finden, mit einem manuellen Objektiv kann bei der Aufnahme des Bildes der Fokus bewusst gewählt werden. Der manuelle Fokus kann nicht umsonst gerade bei hochwertigen Autofokus-Objektiven durch einen sofortigen manuellen Eingriff in die Fokussierung bedient werden: in vielen Fällen sitzt der Autofokus einfach nicht richtig, weil die Automatik versagt.&lt;br/&gt;Wegen des heutzutage grundsätzlich angebotenen Autofokus (Ausnahmen z. B. Voigtländer, Zeiss) wissen viele Fotografen mit einem manuellen Fokus nicht richtig umzugehen und lehnen diesen daher regelrecht ab. Kein Wunder, sind doch meistens die verwendeten Kamera-Sucher an den üblichen Crop-Kameras klein und dunkel. Mit so einer Ausstattung und obendrein lichtschwachen Zoom-Linsen kann ein Fotograf den richtigen Schärfepunkt bei manueller Fokussierung einfach nicht erkennen – also macht manuelles Fokussieren keinen Spaß. Bei einer hochwertigen, lichtstarken Optik ist der Schärfe-Bereich bei Offenblende so gering und das Sucherbild so hell, dass das manuelle Fokussieren nicht so schwer zu handhaben ist. Aber es will geübt sein, obendrein muss ja auch die Blende manuell betätigt werden. Es gibt für den Fotografen also viel zu tun – und damit viele potentielle Fehlerquellen. &lt;br/&gt;Wer bereits mit einer alten, manuellen Kamera das Fotografieren gelernt hat, weiß mit Blende, Zeit, ISO-Empfindlichkeit und Fokus fast schlafwandlerisch umzugehen und ist auf irgendeine Automatik schlicht nicht angewiesen. Aber auch mit modernen Kameras erreicht man das optimale Bildergebnis nur in Kenntnis und Anwendung der fotografischen Grundregeln: hier macht Übung den Meister!&lt;br/&gt;Manuelle Objektive lassen die Freude am Fotografieren neu entdecken. Und zum Glück lassen sich per Adapter eine ganze Reihe manueller Objektive an moderne Digital-Kameras adaptieren. Einen Überblick über die Adaptionsmöglichkeiten an Canon EOS gebe ich auf der Seite Adapter. Noch mehr Adaptionsmöglichkeiten ergeben sich bei spiegellosen Systemkameras wie Sony NEX oder Olympus PEN.&lt;br/&gt;In meinem fotoblog auf flickr! präsentiere ich einige Beispielbilder.&lt;br/&gt;Viel Spaß beim Stöbern wünscht Ihr Willi Bauer alias praktinafan!</description>
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      <title>Cosina Voigtländer Ultron SL II 2.0/40</title>
      <link>http://www.manuelle-objektive.de/mf/manuelle_objektive/Eintraege/2011/12/29_Cosina_Voigtlander_Ultron_SL_II_2.0_40.html</link>
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      <pubDate>Thu, 29 Dec 2011 23:32:14 +0100</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.manuelle-objektive.de/mf/manuelle_objektive/Eintraege/2011/12/29_Cosina_Voigtlander_Ultron_SL_II_2.0_40_files/_MG_7117.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.manuelle-objektive.de/mf/manuelle_objektive/Media/object001.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:195px; height:111px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Dieses Voigtländer Ultron wurde in Japan von Cosina entworfen und gebaut und weist als optische Konstruktion das klassische „Ultron“-Design auf: sechs Linsen in fünf Gruppen, die vorderen drei Linsen einzeln stehend (also anders als beim „Planar“, es wurde die vordere Gruppe aufgelöst). Zusätzlich ist die letzte Linse asphärisch geschliffen.&lt;br/&gt;Es trägt den klangvollen Namen „Ultron“, die Bezeichnung einer für ihre optischen Qualitäten berühmten Konstruktion der Braunschweiger Traditionsfirma Voigtländer. Das originale Ultron, eine Konstruktion für Messsucher-Kameras, ist zum Beispiel in meiner Voigtländer Vitomatic IIa verbaut und ich kann bestätigen, dass es exzellente Bilder produziert.&lt;br/&gt;In so fern trägt diese fernöstliche Produktion den Namen zu Recht, denn dieses neue Ultron weist eine hervorragende Abbildungsqualität auf. Die Farben sind stimmig und werden kräftig und in natürlichen Tönen wiedergegeben. &lt;br/&gt;Die Schärfe des neuen Ultrons bewegt sich auf höchstem Niveau, und dies bereits bei Offenblende über fast den gesamten Bildkreis. Mir persönlich sagt auch das Rendering der Unschärfebereiche zu, je nach Aufnahmeabstand und Hintergrund kann aber das Bokeh etwas hart wirken – ein Tribut an die Schärfequalitäten. Auf Grund der Schärfe und des Bokeh lassen sich besonders wirkungsvoll erscheinende Freistell-Effekte erzielen, sogar auf größere Distanzen.&lt;br/&gt;Mein Exemplar des Ultron weist einen original EOS-Anschluss auf und so lässt sich die Blende komplett über die Kamera automatisch steuern. Die einzige manuelle Steuerung betrifft den Fokus. Letzterer wird über einen griffigen Einstellring gesteuert, der trotz der extremen Kompaktheit des in solider Metallbauweise gefertigten Objektivs leicht bedienbar ist, auch dank perfekt ausbalancierter Dämpfung der Mechanik.&lt;br/&gt;Das Ultron wird mit einer nach innen ansteigend gewölbten Streulichtblende geliefert, die gleichzeitig als Träger für die ebenfalls mitgelieferte Nahlinse (Vergrößerung bis 1:4) dient. Die Streulichtblende sieht etwas gewöhnungsbedürftig aus, verrichtet aber ihren Zweck.&lt;br/&gt;Das Objektiv besticht durch seine hervorragende Abbildungsleistung und kompakte, solide Bauweise. Das Fehlen des Autofokus ist in meinen Augen ein echter Gewinn, zumal die Bedienung einen haptischen Genuss darstellt. &lt;br/&gt;Es eignet sich besonders als Reportage- und Reiseobjektiv.</description>
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